Teichwasseranalyse
Als künstlich angelegte Systeme können Teiche, anders als natürliche Gewässer, ihr biologisches Gleichgewicht nicht selbst regulieren. Verschiedene Einflussfaktoren führen in diesen geschlossenen Ökosystemen leicht zu unangenehmen und schwer umkehrbaren Veränderungen.
Problemvermeidung von Anfang an
Bei der Neuanlage eines Teiches ist es hilfreich die Beschaffenheit des zukünftigen Teichwassers zu kennen. So können viele spätere Schwierigkeiten von vornherein vermieden werden. Bestes Beispiel ist das massive Algenproblem, das häufig nach kurzer Zeit in neu angelegten Teichen auftritt. Begünstigt durch zu hohe Nährstoffwerte im Füllwasser wachsen die Algen explosionsartig. Das Wasser wird trüb, Pflanzen sterben und über kurz oder lang entsteht Sauerstoffmangel. Sind die Wasserwerte dagegen bekannt, kann von Beginn an die Bildung eines biologischen Gleichgewichtes gefördert werden.
Optimale Verhältnisse für einen gesunden Teich
Ob Garten-, Schwimm- oder Koiteich – für den Erhalt eines intakten Teiches sollte regelmäßig die Qualität des Wassers überprüft werden. Eine Laboranalyse bestimmter Parameter, wie z.B. pH-Wert, Sauerstoff und Nitrit, gibt schnell und sicher Auskunft über den Zustand des Teichwassers. Bei der Ermittlung kritischer Wasserwerte können so umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
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